Vorbereitet sein auf einen Blackout
„Vorbereitet sein“ auf einen Blackout: Was ein längerer Stromausfall bedeutet
Kein Licht, der Herd funktioniert nicht mehr, auch Kühl- und Gefrierschrank sowie die Heizung fallen aus und die Supermarkt-Kasse bleibt geschlossen - ein längerer Stromausfall hat weitreichende Folgen. In der Serie „Vorbereitet sein“ geht es diesmal um das Thema Blackout. „Von einem Blackout spricht man, wenn der Strom überregional und für unbestimmte Zeit ausfällt“, erklärt Isabell Sittner-Zehner, Sachgebietsleiterin Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Landratsamt Unterallgäu.
Wichtig sei, immer einen Notvorrat an Getränken und haltbaren Lebensmittel vorzuhalten. Zudem rät Sittner-Zehner: „Sehen Sie sich im Camping- oder Freizeithandel um: Campingkocher, Taschenlampe, ein solarbetriebenes Radio - es gibt viele Utensilien, die bei einem Blackout nützlich sein können.“ Wichtig zum Thema Kochen: „Gaskocher oder auch den Grill bitte nur draußen verwenden. In Räumen besteht Brand- und Erstickungsgefahr.“
Zudem sollte man sich informieren, ob es in der Heimatgemeinde „Leuchttürme“, also Anlaufstellen gibt, die im Notfall besetzt werden. Dort erhält man in der Krise Hilfe und Informationen. Zudem rät Isabell Sittner-Zehner: „Achten Sie darauf, dass Ihr Auto-Tank möglichst immer gut gefüllt ist.“ Im Falle eines Blackouts komme es auch zu Kraftstoffmangel. Und: „Wissen Sie, wie Sie Ihr elektrisches Garagentor auch ohne Strom öffnen?“
Gut zu wissen
Das Landratsamt Unterallgäu als untere Katastrophenschutzbehörde kann mit Notstrom versorgt werden. So ist der Krisenstab auch bei einem Blackout einsatzfähig.
Flyer zum Thema „Blackout“ liegen im Landratsamt Unterallgäu aus oder können unter www.unterallgaeu.de/katastrophenschutz heruntergeladen werden.