Fällung des Holzes zum Bau des bestehenden Dachstuhles laut dendrochronologischem Gutachten (Altersbestimmung nach Jahresringen) im Winter 1562/63.
1650
Das kleine Häuschen gehört zum "Meierhof". Der "Meierhof" war das jetzige Anwesen Geiger (südliche Hofstelle). Bis zu diesem Jahr war das Geschlecht Henkel als "Meier" eingesetzt. Nun tauchen die Kustermann als "Meier" auf.
1803
Säkularisation: In der Liquidationsurkunde wird das Haus noch zum "Meierhof" gehörig ausgewiesen.
1846
Am 25.08. 1846 stirbt Franz Anton Kustermann im Alter von 55 Jahren. Sein Sohn Michael bekommt das kleine Haus. Der "Meierhof" wird an Franz Wilhelm aus Ulm verkauft. Strukturkrise in den Dörfern und Teuerung im ganzen Allgäu.
1852
Das Haus im östlichen Garten wird vermessen. Abtrennung vom "Meierhof" und ab jetzt eigene Hausnummer 16 ½. Michael Kustermann heiratet und übernimmt das jetzige Anwesen Franz Kustermann.
1876
Josef Heckelsmiller kauft das kleine Häuschen und betreibt eine Schreinerei. Sein Geschäft geht sehr gut, deshalb baut er das östlich gelegene Haus dazu.
1907
Am 28. Oktober heiratet Anton Geiger die Maria Ohneberg, die inzwischen Besitzerin des kleinen Häuschen ist. Damit kam der "Ehemalige Filialpfarrhof" wieder zum "Meierhof", jetzt Anwesen Geiger zurück.